Verkehrsrecht

Was bringt die Zukunft für Autofahrer?


Das Auto der Zukunft – autonom steuernd, selbstreinigend, elektrisch bremsend? Was wie utopische Visionen klingt, ist längst in greifbare Nähe gerückt. Viele Forscher arbeiten intensiv daran, das zukünftige Autofahren sicherer und komfortabler zu gestalten. So sind Head-Up-Displays, professionelle Kamerasysteme oder Vital-Sensoren längst keine weit entfernten Ideen mehr. Die automobile Zukunft und damit auch die Revolution der Automobilität hat bereits begonnen. Eines der Hauptziele der Entwicklungen stellt die zukünftige Sicherheit von allen Verkehrsteilnehmern dar. Kameras filmen den Fahrer und die unmittelbare Umgebung des Fahrzeugs.

Ob verzögerte Lidschlagdauer, eine unbeständige Fahrweise oder ein unsicheres Kind am Straßenrand: Das Kamera- und Sensoriksystem misst, vergleicht und wertet permanent Daten aus, um in brenzligen Situationen entweder Warnungen an den Fahrer zu senden oder selbst mittels Vollbremsung oder Gegenlenkung einzugreifen. Ebenso werden über das Lenkrad und die Kopfstütze die vitalen Funktionen des Fahrers überprüft. Plötzlich eintretender Stress oder ein Herzinfarkt sind dann nicht mehr Auslöser eines Unfalls. Sollte es zu einer Bremsung kommen, wird diese über WLAN und UMTS an nachfolgende Autos übermittelt.

Die Car-to-Car Communication verhindert in Zukunft Zusammenstöße, da eine rechtzeitige Warnung erfolgt. Auch die 40.000 Unfälle, die jährlich unter Alkoholeinfluss entstehen, sollen bald der Vergangenheit angehören. Was in einigen Ländern bereits Gang und Gebe ist, bedarf in der Bundesrepublik noch einer gesetzlichen Grundlage. Das Prinzip ist einfach: Das Zündschloss wird erst dann entsperrt, wenn der Fahrer den vorgeschriebenen Atemalkoholwert nachweisen kann. Ein weiterer Entwicklungsschritt umfasst die äußere Technik von Fahrzeugen. Ist die Karosserie mit einem Lack aus Siliziumoxid und fluorierter Kohlenwasserstoff überzogen, perlen Schmutz und Wasser ohne Probleme ab.

Nissan hat die Lack-Verbindung erstmals im Frühjahr 2014 erfolgreich getestet. Ein Highlight der Politur wäre der selbstreparierende Effekt, sobald der Lack eine Weiterentwicklung erfährt: Schrammen und Kratzer sollen dann unter Sonnenlicht und durch die Freisetzung kleiner Moleküle wieder selbstständig geschlossen werden. Ebenfalls zur äußeren Ausstattung von Zukunftsautos gehören Scheinwerfer, die weiter strahlen, als alle bisher Dagewesenen. Laserlicht heißt die Technologie, die derzeit von BMW und Audi in Serie verbaut wird.

Mit Hilfe von Phosphor werden Laserstrahlen in ein helles Licht umgewandelt, das für menschliche Augen ungefährlich ist. Die Dioden sind zwar wesentlich kleiner als bisherige LED- oder Halogendioden, leuchten aber doppelt so weit und haben eine Reichweite von bis zu 600 Metern. Bei wirkaufendeinauto.de erfahren Sie, was das Auto der Zukunft für die nächste Generation noch bereithält und ob Fahrzeuge bald Atomantriebe besitzen oder Chips im Kennzeichen sämtliche Fahrerinformationen speichern.


Von: Stefan Lübker / autoversicherung-vergleichen-online.de
Veröffentlicht am: 02.07.2014 - 20:05 Uhr
Kategorie: Verkehrsrecht

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