Kfz Unfallversicherung

Absicherung von Personenschäden

Die Kfz-Unfallsicherung dient dem Schutz des Fahrers und seiner Insassen vor den Kosten, welche durch einen Unfall entstehen können. Denn die Fahrzeuge werden immer schneller, die Verkehrsdichte immer höher, die Unfälle, die geschehen, immer heftiger. Deshalb sollte jeder Führer eines Fahrzeuges unbedingt genau prüfen, ob und inwieweit der Abschluss einer Kfz-Unfallversicherung für ihn unabdingbar geworden ist.

Zwar deckt eine Kfz-Haftpflichtversicherung bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall Personenschäden mit ab. Schäden, die bei Unfällen, die auf dem Arbeitswege, auf dem Weg zur Schule oder zum Kindergarten passieren, entstehen, werden für gewöhnlich vom Arbeitgeber oder von der jeweiligen Berufsgenossenschaft übernommen. In einigen Betrieben übernimmt unter Umständen die Betriebshaftpflicht diese Kosten.

Bei einem verschuldeten Verkehrsunfall ist dies aber nicht der Fall. Die Schadenssumme kann hierbei durch Folgeschäden wie körperlicher und seelischer Behinderungen, notwendige Umbauten am Wohnsitz aufgrund körperlicher Behinderungen, womöglich lebenslanger Rente und dergleichen schnell in die Millionenhöhe steigen.

Insassen-Unfallversicherung

Dementsprechend ist es zur eigenen finanziellen Sicherheit wichtig und richtig, für einen derartigen Unglücksfall eine entsprechende Vorsorge zu treffen. Besonders Fahrer, die ständig wechselnde Personen mitnehmen, sollten sich zum Abschluss einer Kfz-Insassen-Unfallversicherung entscheiden. Hier besteht die Möglichkeit, entweder jeden Platz einzeln zu versichern oder aber eine Insassenversicherung pauschal für das ganze Fahrzeug abzuschließen. Sollte es also wirklich einmal zu einem selbst verschuldeten Verkehrsunfall kommen und ein Mitfahrer wird hierbei verletzt, übernimmt die Unfallversicherung sämtliche Kosten – auch die Folgekosten, welche ursächlich herrührend aus diesem Unfall zukünftig entstehen.

Je nach Versicherungsanbieter können die Leistungen unterschiedlich sein. Genannt wird insbesondere eine besondere Vergünstigung von Insassen, welche den Sicherheitsgurt angelegt haben und dennoch schwer verletzt wurden. Sie erhalten demnach gesondert ein zusätzliches Krankenhaustagegeld für die Dauer eines Jahres. Unfälle, die beim Be- und Entladen oder auch beim Ein- oder Aussteigen geschehen, sind ebenfalls mitversichert.

Fälligkeit der Todesfallsumme

Weiter wird die Todesfallsumme fällig, falls der Versicherte an den Folgen des Unfalles innerhalb eines Jahres verstirbt. Bei Invalidität aufgrund des Verkehrsunfalls wird entweder die volle Invaliditätssumme oder aber eine Teilinvaliditätssumme in Form von Kapital oder Rente ausgekehrt. Die zu leistende Entschädigung richtet sich nach der so genannten Gliedertaxe. Ob eine Invalidität teilweise oder vollständig eingetreten ist, richtet sich danach, wie beispielsweise der Verlust eines Körperteils in der Gliedertaxe aufgeführt ist.

Tagegeld wird entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, welchen der zuständige Arzt aufgrund des Verkehrsunfalls festlegt, bis zu einem Jahr lang gezahlt. Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld wird den vertraglichen Vereinbarungen nach gezahlt. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass sämtliche Leistungen nur dann getätigt werden, wenn eine vorsätzliche Handlung ausgeschlossen werden konnte. Die Fristen, welche bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen einzuhalten sind, sollten unbedingt rechtzeitig den jeweiligen Verträgen entnommen werden.